| 300 Jahre alte Restmülldeponie |
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Haben Sie schon einmal eine zwei- bis dreihundert Jahre alte Restmülldeponie gesehen? Nein? Bitte, hier ist eine! Was nach einem vermeintlichen urzeitlichen Begräbnisfund ausgesehen hat, war in Wirklichkeit eine Abfallgrube aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.
Dr. Friedrich Berg : „Beim Grundausheben für einen Zubau zur Pension Schuster in Gars am Kamp, St. Leonharderstraße 26, stießen Arbeiter auf eine im Lößboden eingetiefte Grube, die hauptsächlich Gefäßscherben (z.T. bemalt und glasiert) und Kachelbruchstücke, sowie Asche, Holzkohle und Knochen (u.a. einen Hundeschädel) enthielt. Zufällig bemerkte dies ein Gendarm und erstattete die Fundmeldung. Die Untersuchung der Fundstelle erfolgte am 3.Oktober 1956 durch den Berichterstatter und den Präparator Karl Docekal, Horn, Höbarth-Museum. Ergebnis – Abfallgrube aus der Neuzeit (17., 18. Jh.), Verwahrung der Funde – Höbarth-Museum Horn, nicht inventarisiert. Fundbericht Nr. 26/1956.“
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