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Freitag, 03. September 2010
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„Schätze aus dem Depot“ - Die Uhrensammlung des Höbarth-Museums

Die Uhrensammlung des Höbarth-Museums umfasst rund 70 Exemplare. Die Ältesten sind Eisenwerkuhren aus der Zeit um 1650, dann folgen Karlsteiner Holzwanduhren in den verschiedensten Ausführungen, hauptsächlich mit bemalten Holzschildern (Schild nennt man den Vorderteil einer Wanduhr mit Zifferblatt), aber auch eine Uhr mit Keramikschild (um 1850). Diese Holzuhren haben einen Stundenschlag, teilweise auch einen Halb- oder Viertelstundenschlag.  Seltene und sehenswerte Stücke sind aus dem späten Barock und der Biedermeierzeit (1750-1850); diese Stock-,  und Säulenuhren haben sehr schöne kunstvoll verzierte Gehäuse. Der Begriff Stockuhr (auch Stutzuhr genannt) ist die Bezeichnung für eine kurze und scheinbar „gestutzte“ Bodenstanduhr. Die Säulenuhren („Wiener Portaluhr“) bestehen aus einem schwarz gebeizten Holzsockel und Oberteil, worin sich Holzstiche mit Darstellungen von Städten und Landschaften befinden, auch künstliche Pflanzen hinter Glas wurden manchmal eingebaut; die Säulen bestehen aus Alabaster. Natürlich sind auch Kuckucksuhren und einige Taschenuhren aus dem 18. und 19. Jahrhundert in der Sammlung zu finden. Dank gebührt Herrn Rudolf Körner, der die Uhren genau beschrieben und aufgelistet hat.

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