| Wissenswertes über Horn |
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In dieser Rubrik finden sie Informationen und wissenswerte Details über die Stadtgemeinde Horn und ihre Leistungen. Diese Übersicht wird laufend erweitert.
Die Gemeinde als Erhalter von Schulen und Kindergärten
Die Stadtgemeinde Horn trägt als Schulerhalter eine hohe finanzielle Belastung, um den Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung an Schulen in und außerhalb von Horn zu ermöglichen. Bei der Volksschule und allen Kindergärten ist die Stadtgemeinde Horn alleine für die Erhaltung zuständig, für die Schulgebäude an sich ebenso wie für den laufenden Betrieb. Große Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen gehören hier genauso zu den Aufgaben wie der Ankauf von Hygieneartikeln oder die Lehr- und Lernmitteln sowie Beschäftigungsmaterial. Auch die Reinigung der insgesamt vier Kindergärten und aller Pflichtschulen in Horn (Volksschule, Hauptschule, Sonderschule, Polytechnische Schule) obliegt der Gemeinde, das Reinigungspersonal ist bei der Stadtgemeinde Horn angestellt. Für Hauptschule, Sonderschule und Polytechnische Schule ist die jeweilige Schulgemeinden zuständig, die – wie bei der Polytechnischen Schule – aus über 20 verschiedenen politischen Gemeinden zusammengesetzt sein können. Natürlich bestehen auch hier für die Stadtgemeinde Horn Verpflichtungen zu Beitragsleistungen und diversen anderen Ausgaben. Anteilig zahlt die Gemeinde Beiträge an Erhalter von Schulen in der Umgebung wie z.B. die Neue Mittelschule Gars oder Berufsschulen, die von Kindern aus Horn besucht werden. Auch für die W.A. Mozart Musikschule Horn ist ein derartiger aliquoter Beitrag zu begleichen. Schließlich leistet die Stadtgemeinde Horn auf diesem Sektor noch Zuschüsse an sonstige Kinderbetreuungseinrichtungen und Organisationen wie private Kindergärten oder Tagesmütter/Tagesväter. Die Gemeinde trägt somit einen wertvollen Anteil dazu bei, dass die Betreuung und Bildung der Kinder auf hohem Niveau gesichert ist. Gerade in Zeiten, in denen Bildung ein viel diskutiertes Thema ist, ist sich die Stadtgemeinde Horn ihrer Verantwortung in diesem Bereich stets bewusst. So ist im Jahr 2012 im Haushalt ein Betrag von über 1,4 Millionen Euro für diesen Budgetposten veranschlagt. In der folgenden Übersicht finden Sie detaillierte Zahlen zu den Ausgaben der Gemeinde für Schule und Kindergärten im Jahr 2012: Pflichtschulen Volksschule Horn: 252 Schüler gesamt, davon 240 Horner EUR 255.600,00 Hauptschule Horn: 229 Schüler gesamt, davon 108 Horner EUR 194.400,00 Sonderschule Horn: 38 Schüler gesamt, davon 9 Horner EUR 30.600,00 Polytechnische Schule Horn: 95 Schüler gesamt, davon 19 Horner EUR 68.500,00 Neue Mittelschule Gars: 185 Schüler gesamt, davon 16 Horner EUR 37.900,00 EUR 587.000,00 Sonstige Schulbeiträge Berufsschulbeitrag: für 158 Horner Lehrlinge EUR 133.500,00 Musikschule Horn: anteiliger Beitrag von 37,107 % EUR 123.800,00 EUR 257.300,00 Kindergärten Ferdinand-Kurz-Gasse EUR 163.000,00 Prof.-Karl-Scholz-Straße EUR 169.000,00 Mödringer Straße EUR 165.800,00 Breiteneich EUR 26.300,00 EUR 524.100,00 Sonstige Kinderbetreuung/Zuschüsse Kinderhaus Regenbogen, St. Josefs Kinder, Tagesmütter/Tagesväter (Hilfswerk/Caritas): für 63 Horner Kinder EUR 37.000,00 Altenburger Sängerknaben: für 4 Horner Kinder EUR 1.000,00 EUR 38.000,00 GESAMT EUR 1.406.400,00
Das Horner Rathaus
Geschichte Die Benennung erfolgte nach einem herrschaftlichen Turm an der Stadtmauer neben dem ehemaligen Mödringer Tor. Im 15. Jhdt. erhielt das Kloster St. Nikolai in Passau den Vorgängerbau und es wurde dieser durch Einbeziehung des Nachbarhauses 1517 erweitert. Caspar Kraft von Helmsau ließ im Jahre 1582 einen Neubau errichten. Die Baulichkeiten des 16. Jahrhunderts bilden bis heute den Kern des Hauses. Im Jahre 1812 wurde der „freie Thurnhof“ zu Horn - im Zuge der stattgefundenen Säkularisierung - an den Horner Grund- und Schlossherrn Ernst Graf Hoyos-Sprinzenstein verkauft. Die mit den Ereignissen des Jahres 1848 verbundenen Folgewirkungen - Aufhebung der Erbuntertänigkeitsverhältnisse - brachten eine Neuordnung; es entstanden freie Ortsgemeinden und als staatliche Verwaltungsbehörden wurden die Bezirkshauptmannschaften eingerichtet. Da auch Horn Sitz einer Bezirkshauptmannschaft werden sollte, waren Räumlichkeiten erforderlich. 1849 erwarb die Stadt Horn von Graf Hoyos den Thumhof für die Einrichtung der Bezirkshauptmannschaft. Diese war sodann in der Zeit bis 1854 und ab 1868 bis 1957 im Thurnhof eingerichtet. Nach dem umfangreichen Umbau des Thurnhofes in den Jahren 1868/69 - Ausbau des 2. Stockwerkes - wurden die Räume im Erdgeschoß von der Stadtgemeinde Horn für ihre Kanzlei und ab 1870 auch für die Sparkasse genutzt. Letztere übersiedelte im Jahre 1897 in den Neubau. Seit 1957 steht der Thurnhof zur Gänze der Stadt Horn für die Unterbringung ihrer Gemeindeverwaltung zur Verfügung.
Umbauten In den Jahren 1997 und 1998 wurde das Rathaus um ca. EUR 2.253.000 großzügig saniert und umgebaut. Unter Beachtung des Denkmalschutzes war es Ziel, ein offenes, transparentes Rathaus zu schaffen. Das Stadtarchiv wurde in die Räume der alten Feuerwehrgaragen und des alten Feuerwehrsitzungssaales verlegt. Die freigewordenen Archivräume wurden für Büros und Besprechungszimmer der Bauverwaltung eingerichtet. Die ehemaligen Räume der Musikschule im Erdgeschoß wurden für die Stadtbücherei adaptiert und neu eingerichtet. Im hofseitigen Zubau wurde der für einen Aufzug erforderliche Aufzugschacht mit vorgelagertem Foyer eingebaut und, um die dahinter bestehende alte Fassade sichtbar zu lassen, eine Glasfassade vorgesetzt. In den Büroräumen des ersten Stocks wurden die Zwischenwände bis auf Türhöhe abgetragen und durch Glas ersetzt, sodass die ursprüngliche Raumfiguration durchgehend sichtbar wurde. Im zweiten Stock wurden die Räumlichkeiten des ehemaligen Trauungssaales für die Friedhofsverwaltung und Bestattung adaptiert. In allen Büros wurde die Elektroinstallation erneuert und die Einrichtung ergänzt. Der Hof wurde durch die Öffnung des Einganges über die Thumhofgasse in die Erschließung einbezogen und neu gestaltet. Mit dem Einbau des Aufzuges und der Schaffung neuer Flächen wird der Zugang zu den einzelnen Sachbereichen erleichtert. Im Jahr 2007 erfolgte die Errichtung der Bürgerservicestelle.
Nutzflächenaufteilung Rathaus Büros 498 m2 Sitzungssäle mit Nebenraum 177 m2 Stadtarchiv 165 m2 Stadtbücherei 205 m2 sonstige Nebenräume (Lager, Abstellräume, Müllräume Heizraum, Putzmittelräume) 259 m2 Verkehrsflächen - Stiegen, Gänge Wartebereiche 439 m2 WC- Anlagen mit Vorräumen 65 m2
Öffnungszeiten Bürgerservicestelle Mo, Mi, Do: 07:30 – 16:30 Uhr, Di: 07:30 – 17:30 Uhr, Fr: 07:30 – 13:00 Uhr Bürgerservice-Hotline: 02982/2656-15 oder 02982/2656-24 Parteienverkehr Mo – Do: 08:00 – 12:00 Uhr, Fr: 08:00 – 13:00 Uhr, Di: 13:30 – 17:00 Uhr, Do: 13:30 – 15:30 Uhr
Raumübersicht Zimmer-Nr. Erdgeschoß Bürgerservicestelle Stadtbücherei Stadtarchiv Trauungssaal
1. Stock Kleiner Sitzungssaal 1 Bürgermeister 7 Sekretariat des Bürgermeisters 6 Stadtamtsleitung 3-5 Bauwesen 10-14
2. Stock Großer Sitzungssaal 21 Standesamt, Staatsbürgerschaftswesen 22, 23 Bestattung, Friedhofsverwaltung 25 Öffentlichkeitsarbeit 26 Abgaben 27, 28 Buchhaltung 29
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