| Kanalentsorgung |
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VERBOT DER ENTSORGUNG VON FETTEN UND ÖLEN ÜBER DIE KANALISATION Fette und Öle jeglicher Art dürfen nicht im Wege der Kanalisation entsorgt werden. In den letzten Wochen ist in der Verbandskläranlage in Horn ein vermehrter Zutritt von Fetten festzustellen, der wiederum zu Betriebsstörungen und erhöhte Betriebskosten durch den verstärkten Einsatz von Personal und Chemikalien führt.
Diese Kosten müssen von den Gemeinden und damit wiederum von allen Abgabepflichtigen getragen werden. - In den Küchenablauf oder das WC geschüttete Altspeisefette werden zum Problem - Fette und Öle belasten Wasser und Kanalisation und stören die Funktion von Kläranlagen.
Da jeder Österreicher im Durchschnitt rund 6 kg Speiseöl und –fett pro Jahr verbraucht, ergeht die eindringliche Aufforderung an alle Betriebe und Haushalte, dafür zu sorgen, dass Fette und Öle in jeder Form nicht in das Kanalsystem gelangen.
SAMMELN SIE ALLE GEBRAUCHTEN UND VERDORBENEN PFLANZLICHEN UND TIERISCHEN SPEISEFETTE UND –ÖLE! Entsprechende Sammelbehälter („Nölis“) stehen zur Verfügung. Nicht zur Sammlung gehören Salatmarinaden und Mayonnaisen sowie mineralische und synthetische Öle bzw. Fette.
Getrennt gesammelt sind Altspeisefette und –öle wertvolle Sekundärrohstoffe. Sie dienen zur Herstellung von Biodiesel, Schmierseife und chemischen Grundstoffen, wie Glyzerin und Fettsäuren, können aber auch in der Futtermittelindustrie eingesetzt werden.
DER KANAL IST KEINE MÜLLDEPONIE – MÜLL GEHÖRT NICHT INS WC!
Was für Fette und Öle gilt, trifft uneingeschränkt auch auf den sonstigen Restmüll zu. Binden, Tampons, Windeln, Windeleinlagen, Kondome, Nylonstrumpfhosen, Zigarettenreste und Speiseabfälle gehören zum Restmüll bzw. über die Biotonne entsorgt. Ebenso verursachen Lacke, Lösungsmittel sowie Benzin bei der Abwasserreinigung größte Probleme.
Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Kanalnetzes und der Kläranlage gilt, dass nur das in das Kanalsystem gelangen soll, das bestimmungsgemäß hineingehört: Fäkalien und Toilettenpapier! |
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